Best Yogyakarta Travel Destination


Yogyakarta (Kurzform Yogya, frühere Schreibweise Jogjakarta) ist eine Stadt im Zentrum der indonesischen Insel Java.

Die Stadt bildet zusammen mit der Nachbarstadt Surakarta das Zentrum der traditionellen javanischen Kultur und ist aufgrund ihrer zahlreichen Universitäten auch das Bildungszentrum des Archipels.

Im Jahr 2004 lebten in Yogyakarta 511.744 Menschen auf 32,8 km². Die Bevölkerung des gesamten Stadtgebietes, das sich bis weit auf die beiden angrenzenden Regierungsbezirke (Kabupaten) Sleman und Bantul erstreckt, wird auf ca. 1,5 Millionen geschätzt.

Zur höfischen darstellenden Kunst gehören Aufführungen von Gamelan-Musik und Wayang-Spiel.Vom Anfang des 18. bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde im Kraton besonders Wayang wong, das Schauspiel mit geschminkten, aber unmaskierten männlichen Darstellern gepflegt. Die Batik-Färbetechnik ist ein Teil der javanischen Gebrauchskunst.

In Yogyakarta fallen an durchschnittlich 119 Tagen etwa 2.012 mm Regen pro Jahr. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 27,2 °C und die Luftfeuchtigkeit zwischen 70 und 80 Prozent.

Die meiste Zeit des Jahres wehen in Yogya Monsunwinde. Während der Regenzeit bläst Westwind (220°) feuchte Luft und Regen in die Stadt. Über die Trockenzeit hinweg weht leichter Wind aus östlicher Richtung (+/− 90° bis 140°) trockene Luft in die Stadt.






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Indonesien (indonesisch Indonesia) ist eine Republik und der weltgrößte Inselstaat sowie mit über 264 Millionen Einwohnern der viertbevölkerungsreichste Staat der Welt. 

Das Land verteilt sich auf 17.508 Inseln. Indonesien grenzt auf der Insel Borneo an Malaysia, auf der Insel Neuguinea an Papua-Neuguinea und auf der Insel Timor an Osttimor. Indonesien zählt zum größten Teil zum asiatischen Kontinent, sein Landesteil auf der Insel Neuguinea gehört jedoch zum australischen Kontinent. 

Die Unabhängigkeitserklärung erfolgte am 17. August 1945, am 27. Dezember 1949 wurde sie nach einem Sezessionskrieg von den Niederlanden anerkannt. Die Hauptstadt Jakarta zählt etwa zehn Millionen Einwohner und liegt auf der Insel Java. Auf Java leben mehr als die Hälfte der Einwohner Indonesiens.

Durch die geographische Lage beiderseits des Äquators besitzt Indonesien ein ausgesprochen tropisches Klima mit Monsunwinden, die von Juni bis September ein trockenes Klima mit wenig Regen und von Dezember bis März feuchte Luftmassen und viel Niederschlag mit sich bringen.

Die Wallace-Linie, die eine biogeographische Trennlinie von asiatisch (westlich) und australisch (östlich) geprägter Flora und Fauna beschreibt, verläuft im nördlichen Teil des Archipels zwischen Borneo und Sulawesi sowie im südlichen Teil zwischen Bali und Lombok. Benannt wurde diese Linie nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace, der während seiner Reisen zwischen 1854 und 1862 festgestellt hat, dass bestimmte asiatische Säugetiere wie Elefanten, Tiger, Tapire und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali vorkommen (oder zumindest in historischer Zeit noch vorkamen), nicht aber auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sundainseln.

In Indonesien und dem sogenannten Korallendreieck, zwischen Malaysia, Osttimor, den Philippinen, Papua-Neuguinea und den Salomonen, leben nach WWF-Angaben rund 75 Prozent aller bekannten Korallenarten und mehr als 3000 Fischarten, Schildkröten, viele Delphine und Wale sowie große Haie und Rochen.

Im Regenwald wachsen zudem viele seltene Pflanzen, wie Orchideen oder Rafflesien.

Mit seiner besonders großen Artenvielfalt und Biodiversität (in Nord-Borneo und Westneuguinea liegen zwei der fünf Zentren der größten Biodiversität auf der Erde), mit ausgesprochen vielen endemischen Arten, Gattungen und Familien von Pflanzen und Tieren sowie großen Ökosystemen gehört Indonesien zu den Megadiversitätsländern dieser Erde. Aufgrund der großen Gefährdungslage wird Indonesien – mit Ausnahme von Westneuguiena – als Hotspot der Biodiversität geführt.






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